Theaterstücke

Gretchen reloaded
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Theater Sonni Maier

Seit 2008 schreiben, inszenieren und spielen wir Theaterstücke zu gesellschaftlichen Problemthemen für Jugendliche.
Als Tourneetheater bringen wir Theater dorthin, wo normalerweise keins stattfindet: In die Schulen, Jugendzentren, Kirchen, Turnhallen, und, ja, ab und zu auch mal in die Theaterhäuser!

Unser Engagement führt uns quer durch die Republik: Bereits über 1000 Aufführungen in ganz Deutschland und 9 weiteren europäischen Ländern. Einladung zu diversen Konferenzen, Kongressen und Festivals. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fair Trade Award 2016.
Gründerin und Leiterin ist Sonni Maier, B.A. Theaterwissenschaftlerin und Pädagogin, seit 2001 bundesweit als Regisseurin, Schauspielerin und Autorin tätig. Seit 2014 ist „Künstler für Gerechtigkeit e.V.“ unser Träger.

Lernen Sie uns und unsere Theater-Wunderwelt kennen – wir kommen gerne auch zu Ihnen!

News

Schreiblabor, Teil IV: Angst vor dem Fremden

  • 18 Jan. 2019

„Du als Frau allein in Marokko – hast du da nicht Angst?!“

Diese Frage wurde mir vor meiner Abreise oft gestellt, und immer hat sie mich verwundert. Ich war schon in Schreiblaboren in Berlin, Köln… –  immer ganz allein, immer als Frau. Warum sollte ich also in Marokko mehr Angst haben?

Wieviel Klischee vom frauenverachtenden, grabschenden Macho-„Nafri“ steckt in dieser Frage?

Schreiblabor, Teil III: Perspektiven

  • 16 Jan. 2019

Marokko ist ein wunderschönes Land mit einer faszinierenden orientalischen Kultur.

Doch die schöne Touristenfassade trügt. 50 Prozent (!!) Jugendarbeitslosigkeit. Selbst Akademiker haben es schwer, hier Arbeit zu finden – dafür braucht es die richtigen Beziehungen oder das nötige Kleingeld, denn das Land ächzt unter eingefahrenen korrupten Strukturen.

Wer eine Arbeit hat, tut alles, um sie zu behalten. Die Konsequenz: Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und ein Lohn, der nicht zum Leben reicht. Viele junge Marokkaner begehren dagegen auf und suchen verzweifelt nach einer Perspektive für sich – zur Not außerhalb des Landes.

Im Foto ein Straßengraffiti, das mir tatsächlich erst in der Vogelperspektive auffiel: „Dignity or Death“ – Würde oder Tod.

Schreiblabor, Teil II: Clash der Kulturen

  • 14 Jan. 2019

Marokko, deine Gegensätze machen mich fertig.

In den verwinkelten Gässchen der Altstadt von Agadir: Ein Bazaar, auf dem Ziegen und Hühner verkauft werden, lautstark feilschende Händler im traditionellen Kaftan, Dromedare, ein Muezzin ruft. Nur 200 Meter weiter, an der Strandpromenade: Luxushotels, McDonalds, blau glitzernde Pools. Und im Hinterhof durchsuchen alte Männer verschämt die Mülltonnen nach etwas Essbarem.

Arm und Reich, Alt und Neu direkt nebeneinander – ein Clash der Kulturen.

Im Foto der Ausblick aus meinem Fenster: Die mächtigen, uralten in den Berg eingravierten Schriftzeichen „Gott – Vaterland – König“, der Wahlspruch Marokkos. Direkt davor der Touristenstrand Agadirs.

Schreiblabor: Unser neues Theaterstück entsteht… in Marokko

  • 10 Jan. 2019

Das neue Jahr fängt spannend an: Ich bin für 4 Wochen in Marokko! Hier schreibe ich unser neues Theaterstück „Zaun im Kopf“ (Premiere: September).
Thematisch geht es um Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und den Umgang von uns satten, zufriedenen Europäern mit der Hälfte der Erdkugel, die für unseren Wohlstand ausgebeutet wird.

Mein Kopf ist voll von farbigen Eindrücken aus diesem zerrissenen Land… ich atme arabische Frühlingsluft und lasse mich inspirieren zu einem wütenden, tapferen, kämpferischen und hoffnungsvollen Theaterstück. Mehr dazu in den nächsten Tagen!

Frohe Weihnachten!

  • 21 Dez. 2018

Wir wünschen euch allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Auch wir machen Weihnachtspause, tanken neue Energie und sind ab dem 7. Januar wieder für euch da.

Wir präsentieren: Unterrichtsmaterial

  • 18 Dez. 2018

Brandneu und druckfrisch: Zwei prallvolle Hefte mit Texten und Anregungen für die schulische Nachbereitung unserer Theaterstücke „druck.“ und „Schutzengel“.
Auf 2x 40 Seiten haben wir Material zu den Themen Smartphonesucht, BigData, Filter Bubbles und Digitale Selbstverteidigung („druck.“) sowie Mobbing, Cybermobbing, Rassismus und gewaltfreies Miteinander („Schutzengel“) zusammengestellt. Lehrkräfte und pädagogische Kräfte erhalten die Hefte kostenfrei!

Vielen Dank an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend / Programm „Demokratie leben!“ sowie „Partnerschaft für Demokratie in Witten“, die Erstellung und Druck ermöglicht haben!

Hier online im PDF blättern: Unterrichtsmaterial „druck.“ und Unterrichtsmaterial „Schutzengel“

Ensemble

Sonni Maier

INTENDANZ

„Ich mache Theater – nicht, um ’nur‘ zu unterhalten, sondern um wachzurütteln, um zu sensibilisieren für Missstände in unserer Welt und unserem direkten Umfeld.“

Stefanie Linnenberg

„Bühne – Bretter, die die innere Welt verändern. Die Bühne ist der Treffpunkt von Kunst und Leben.“

Karolin Blumenstengel

„Theater ist Leidenschaft, auch Adrenalin gehört immer dazu.“

Simone Brunnstein

„Theater berührt mich tief in der Seele. Leider habe ich keinerlei schauspielerisches Talent. Zu organisieren und planen schon. Daher sitze ich ja im Büro!“

Elias Engels

„Theater bedeutet für mich: Freiheit des Geistes und der Sprache.“

Tobias Vorberg

„Was Theater für mich bedeutet? Eine einzigartige Kommunikationsplattform, um übers Geschichtenerzählen Themen anzustoßen, die wichtig sind.“

Fritzi Eichhorn

„Theater bewegt, berührt und ist echt, ohne STOP oder PAUSE Taste. Keine App zum Runterladen, sondern Geschichten zum Mitlachen, Miterleben und Miteinandersein!“

Andy Little

„Theater ist Kommunikation. Kommunikation ist Leben. Leben ist Leidenschaft. Theater ist Leidenschaft.“

Peter T.

„Als Techniker freut es mich, dass jedes Publikum, jede Vorstellung anders ist, denn so wird meine Arbeit – obwohl ich das Stück in- und auswendig kenne – niemals langweilig.“

Tim Müller

„Theater ist der reale Raum für Träume.“

Maja Rodigast

„Was mich am Theater motiviert? …Motivierendes Theater… Zuschauer die mehr als zuschauen… Man sagt nicht nur: ‚Applaus ist das Brot des Künstlers‘, es stimmt auch!“

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